Das Fahren ohne Fahrerlaubnis und das Fahren ohne Führerschein müssen unterschieden werden. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Tatbestände die sich in ihrer Rechtsfolge erheblich unterscheiden. Soweit lediglich der Führerschein nicht vorgelegt werden kann, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer geringen Geldbuße geahndet wird. Das Fahren ohne Fahrerlaubnis stellt hingegen eine Straftat dar, die neben Geldstrafe auch mit Freiheitsstrafe geahndet werden kann.

Eine nach § 240 StGB strafbare Nötigung kann vorliegen, wenn ein Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung veranlasst wird. Im Straßenverkehr ist vor allem die erste Tatbestandsvariante der Nötigung mit Gewalt relevant. Darunter wird körperliche Kraftentfaltung zur Beseitigung eines wirklichen oder vermuteten Widerstandes verstanden. Spiegelbildlich muss aber auf Seiten des Objekts der Gewalt ein körperlicher Zwang entstehen. Gewalt wird dabei grob untergliedert in willensbeugende und willensbrechende Gewalt. Was unter dieser Formel in Bezug auf den Straßenverkehr zu verstehen ist, soll anhand einiger Beispiele verdeutlicht werden. 

Für Sanktionen beim Überfahren einer roten Ampel spielen unterschiedliche Umstände eine Rolle. Im besonderen ist von Bedeutung, wie lange die Ampel bereits auf Rot geschaltet war und ob es zu einer Gefährdung oder Sachschaden gekommen ist.

Der zu geringe Abstand auf ein vorausfahrendes Fahrzeug wird mit Bußgeldern, Punkten und ggf. auch einem Fahrverbot sanktioniert. Bezüglich Verstöße gegen den Abstand auf ein vorausfahrendes Fahrzeuges spielt die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle.