Sollte es zu einer Verurteilung wegen Fahrerflucht gem. § 142 StGB kommen, sieht das Gesetz als Sanktionen die Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vor. Daneben kann die Entziehung der Fahrerlaubnis und die Einziehung des Fahrzeugs erfolgen.

Alkohol am Steuer

Bei Alkohol am Steuer ist der Führerschein in Gefahr. Ob als Reaktion auf eine verwirklichte Straftat oder im Falle eine Ordnungswidrigkeit, zahlreiche gesetzliche Tatbestände haben die Einziehung des Führerschein oder ein Fahrverbot zur Rechtsfolge. Im Folgenden sollen die einschlägigen Vorschriften kurz dargestellt und insbesondere Lösungsansätze aufgezeigt werden. Denn nicht selten ist der Führerscheinentzug angreifbar.

Der folgende Beitrag gibt einen Überblick zu den verschiedenen Promillegrenzen, die für das Autofahren gelten und zeigt sie Konsequenzen eines Verstoßes auf; aber auch Lösungsansätze, um den Folgen zu entgehen sollen aufgezeigt werden.

Geschwindigkeitsüberschreitung

Der Bußgeldkatalog unterscheidet bei überhöhtem Tempo zunächst zwischen Verstößen die sich innerhalb einer Ortschaft und außerhalb von Ortschaften (Bsp. Autobahnen) ereignen. Meist werden bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h nochmals 3 km/h von der gemessenen Geschwindigkeit als Toleranz abgezogen. Bezüglich Geschwindigkeiten von über 100 km/h wird meist 3% von der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen.

Das Fahren ohne Fahrerlaubnis und das Fahren ohne Führerschein müssen unterschieden werden. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Tatbestände die sich in ihrer Rechtsfolge erheblich unterscheiden. Soweit lediglich der Führerschein nicht vorgelegt werden kann, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer geringen Geldbuße geahndet wird. Das Fahren ohne Fahrerlaubnis stellt hingegen eine Straftat dar, die neben Geldstrafe auch mit Freiheitsstrafe geahndet werden kann.