Der von uns vertretene Mandant erwarb einen Renault Wind Night & Day im Wert von über 20.000 EUR als Neuwagen im Jahre 2010. Nach kurzer Zeit bemerkte er nach seinen Angaben, dass das Getriebe nicht ordnungsgemäß gemäß funktioniere. Aus diesem Grund wollte er vom Kaufvertrag zurücktreten.

Das Getriebe funktionierte nach seinen Angaben nur sehr "haklig". Dieses Problem konnte bei mehreren Werkstattversuchen nicht behoben werden, stattdessen sei es zusätzlich zu einem Defekt im zweiten und fünften Gang gekommen, so der Befund des letzten Werkstattaufenthaltes. Hierauf erklärte unser Mandant den Rücktritt vom Vertrag. Die Gegenseite lehnte eine Rückabwicklung ab, erklärte sich jedoch bereit das Getriebe auszutauschen und dadurch den Mangel zu beseitigen. Unser Mandant wollte jedoch keine erneute Nachbesserung und es wurde Klage erhoben.

Das Landgericht lehnte die Klage ab, da der Mangel auch durch den Austausch des Getriebes beseitigt werden könne, wozu die Gegenseite aber von vornherein zunächst nicht verpflichtet gewesen wäre. Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt. Im Rahmen der Berufung wird das Fahrzeug derzeit begutachtet. Da die Mängel nicht nachgewiesen werden konnten, wurde die Berufung zurückgewiesen.

 

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