Der von uns betreute Mandant erwarb einen Ford Fiesta 1,4 als Neuwagen im Jahre 2012 im Wert von fast 18.500 EUR. Der Mandant bemängelte, dass das Fahrzeug innerhalb kurzer Zeit mehrmals nicht mehr angesprungen sei. Aus diesem Grund erklärte er den Rücktritt vom Kaufvertrag.

Unser Mandant gab an, dass die Fahrzeugbatterie in kurzer Zeit zwei mal leer gewesen sei, sodass das Fahrzeug nicht mehr angesprungen sei. Kurz darauf haben nach seinen Angaben alle Kontrollleuchten aufgeleuchtet und das Auto sei ausgegangen. Seitdem würde es nicht mehr anspringen. Bei zwei Werkstattbesuchen konnte der Mangel laut unserem Mandanten nicht behoben werden, das Fahrzeug befinde sich seit dem letzten Vorfall in der Werkstatt. Da er weitere Versuche der Mangelbeseitigung ablehnt erklärte unser Mandant den Rücktritt vom Kaufvertrag.

Das Fahrzeug wurde nun zurückgegeben und der Kaufpreis abzüglich der Nutzungsentschädigung zurückerstattet. Für die Klärung der Verzinsung des zurückerstatteten Kapitals und eventuellen Entschädigungen für vergebliche Aufwendungen haben sich die Parteien auf eine gerichtliche Klärung geeinigt.

Die Gegenseite reagierte nicht auf den Rücktritt unseres Mandanten. Es wird Klage gegen sie erhoben werden.

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